Toskana

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Die Toskana erstreckt sich entlang der Westküste Mittelitaliens und umfasst mehr als 60.000 Hektar Rebfläche. Die Region gilt neben dem Piemont als berühmtestes Weinanbaugebiet Italiens. Im Westen befindet sich das Mittelmeer, im Osten überragen die Appenninen. In den Ausläufern, Hängen und in den Hügeln dieses Bergareals wachsen die Rebstöcke. Diese Höhenlagen üben vor allem einen mäßigenden Einfluss auf das heiße Klima dort aus. Währenddessen erfahren die Küstenbereiche des Anbaugebiets eine Kühlung durch die Meeresbrisen. Die Hauptrebsorte ist der Sangiovese, welcher sich durch ein hohes Maß an Säure und Tannin auszeichnet. Da die Rebsorte spät reift, ist sie auf warmes Klima angewiesen und fühlt sich folglich in diesem Teil Italiens entsprechend wohl. In den 60er Jahren fanden an der Küste des Mittelmeeres dann immer mehr französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc Einzug. Das Phänomen bzw. der Siegeszug der Supertoskaner begann. Grob lässt sich die Region in drei Bereiche unterteilen: das bergige Chianti-Gebiet im Norden, die Hügel und Täler im Süden und schließlich die flache Küstenebene. Das Anbaugebiet der Toskana teilt sich in elf DOCG-Gebiete und 41 DOC-Gebiete auf. Zudem gibt es sechs IGT-Weine in der Region.

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