Kuhn, Philipp

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Kuhn, Philipp

Über das Weingut:

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Familie von Philipp Kuhn in der kleinen pfälzischen Ortsgemeinde Laumersheim ansässig. Dort und in den umliegenden Dörfern Großkarlbach, Kallstadt, Großkarlbach und Zellertal liegen die Rebflächen der Familie Kuhn. Prägenden Einfluss auf die Arbeit Philipps hatte sein Vater. Dieser überließ ihm 1988 ein 2500 qm großes Stück Land zur freien Verfügung. Mit 16 Jahren hackte der Winzerspross eine alte, abgetragene Rebsorte aus und pflanzte seine absolute Wunschrebsorte: Pinot Noir. Alles in völliger Eigenverantwortung. Das Stück Land lag übrigens mitten in der Paradelage Kirschgarten. Der Mut seines Vaters wurde belohnt. Nachdem sein Vater schwer erkrankte, wurde im Jahr 1992 der damals erst 20-jährige Philipp Kuhn Junior für die weinbau- und kellerwirtschaftlichen Geschicke des Gutes hauptverantwortlich. Im Weingut wird ein frankophiler, durchgegorener und trockenen Weinstil interpretiert, der sich wie ein roter Faden durch alle Rebsorten zieht. Nur in Ausnahmejahren wird in Miniaturauflage edelsüßer Wein erzeugt. Bei Philipp Kuhn besitzt der nachhaltige Weinbau einen hohen Stellenwert. Dies stellt er auch als stellvertretender Vorsitzender im Verein für nachhaltigen Weinbau Fair´n Green unter Beweis. Seit 2008 ist das Weingut Philipp Kuhn Mitglied im VDP.

Region:

Die Pfalz ist nach Rheinhessen das zweitgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Diese teilt sich in den nördlichen Bereich „Mittelhaardt/Deutsche Weinstraße“ und in den südlichen Teil „Südliche Weinstraße“ auf. Das Weingut Knipser befindet sich im nördlichen Teil in Laumersheim. In der Pfalz kommen viele günstige Faktoren zusammen um Weiß- und Rotweine von Weltniveau zu erzeugen. Zum einen bietet der imposante Pfälzer Wald einen einzigartigen Regen-Schatten, der wiederum mit nur wenig Niederschlag die Reben zu Höchstleistungen anspornt. Zum anderen zählt die Pfalz mit fast 2000 Sonnenstunden jährlich zu den wärmsten Anbaugebieten Deutschlands. Hinzu kommt, dass die Rheinebene, durch die sie einschließenden Gebirge, weitgehend vor extremen Kaltlufteinbrüchen geschützt ist.

Lagen und Geologie:

In seiner Lagenkatalogisierung bescheinigte schon der Weinfachmann Johann Philipp Bronner im 18. Jahrhundert dieser Region sehr gute weinbauliche Bedingungen. Lagenkarten von 1837 verwenden bereits Gewannenamen, die noch heute für die besten Weine stehen. Die Weinberge des Betriebs befinden sich in Großkarlbach, Laumersheim, Kallstadt und Zellertal. Darunter in den VDP.Ersten Lagen Laumersheimer Kappellenberg, Kallstadter Steinacker und Kreidkeller sowie im Großkarlbacher Burgweg. Zudem in den VDP.Großen Lagen Laumersheimer Kirschgarten und Steinbuckel, Großkarlbacher Im großen Garten, Kallstadter Saumagen und Zellertaler Kreuzberg und Schwarzer Herrgott. Mit fast 2000 Sonnenstunden im Jahr und einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von unter 500 Liter/m² existiert dort ein ideales Weinbauklima. Auch für anspruchsvolle, besonders Wärme liebenden internationale Rebsorten wie Cabernet Franc oder Viognier. In der Geologie der Region finden sich massive Kalksteinfelsen, blauer Kalkmergel, Löss und Quarzsand. Die Löß- und Kalkmergelauflagen sind dabei ideal für alle Rebsorten, die vom Körper leben und von gut gepufferter Säure profitieren.

Rebsorten:

Die fast 2000 Sonnenstunden jährlich bringen nahezu mediterranes Flair und beste Weinbaubedingungen, welche auch für französische Rotweinrebsorten herausragend sind. Riesling und Spätburgunder (bzw. Pinot Noir) sind die Leitsorten des Hauses. Zudem werden die weißen Rebsorten Chardonnay, Weissburgunder, Grauburgunder, Gewürztraminer, Muskateller, Sauvignon Blanc und Viognier, sowie die roten Rebsorten Blaufränkisch, Cabernet Franc, Sangiovese und St. Laurent angebaut. Das Verhältnis roten zu weißen Rebsorten beträgt dabei ungefähr jeweils die Hälfte. Alle Weine werden grundsätzlich trocken ausgebaut. Nur in besonderen Jahrgängen findet man auch einmal eine kleine Menge Süßweine im Sortiment.

Im Weinberg:

Spitzenweine können nur im Einklang mit der Natur entstehen. Daher werden alle Weinberge des Hauses Philipp Kuhn nach den Prinzipien des naturnahen Weinbaus kontrolliert umweltschonend bewirtschaftet. Dazu gehören der Verzicht auf Insektizide und Herbizide, sowie die Förderung der Artenvielfalt. Die Reben werden vorwiegend mit Biokompost versorgt und spezielle Wintereinsaaten zur Erhaltung und Stärkung der Pflanzen werden eingesetzt. Denn nur ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für eine gute Versorgung der Pflanzen und die natürliche Ausreifung der Trauben. Die Traubenernte geschieht konsequent per Hand und zum Teil in mehreren Durchgängen. So erhalten diese die optimale Reife, während die Beeren nicht beschädigt werden.

Im Keller:

Die Rotweine aus dem Hause Kuhn werden nach traditionellen Methoden vinifiziert. Die gelesenen Trauben werden von ihrem Stielgerüst getrennt und durch klassische Maischegärung zum Teil über mehrere Wochen vergoren. Alle Rotweine werden in Holzfässern gelagert. Zweitweine reifen in großen Holzfässern oder in alten Barriques, die Spitzenqualitäten in jüngeren oder neuen Barriques. Auf dem Weingut gibt es viele, kleine Lagerkeller, die mit hunderten kleinen Eichenholzfässern gefüllt sind. Die Lagerzeit der Rotweine beträgt zwischen 16 und 20 Monaten. Die Weißweine werden vornehmlich reduktiv in Edelstahl oder alten Holzfässern ausgebaut. Alle Trauben werden von Hand geerntet. Nachdem die Beeren von den Stielen entfernt wurden, wird je nach Qualität und Weintyp eine variable Maischestandzeit vorgenommen. Danach werden sie, ohne zu pumpen, durch reinen Falldruck auf die pneumatische Kelter gebracht und ganz schonend abgepresst. Die Moste werden Aroma schonend bei unter 20°C Gärtemperatur teils spontan, teils mit Reinzuchthefen vergoren. Dies sichert ein feines Sortenaroma, einen kraftvollen Körper und eine sehr gute Haltbarkeit.

Steckbrief:

Inhaber: Philipp Kuhn
Kellermeister: Philipp Kuhn
Region: Pfalz
Ort: Laumersheim
Rebfläche: 49 Hektar
Rebsorten: Chardonnay, Gewürztraminer, Grauburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Weissburgunder, Viognier, Blaufränkisch, Cabernet Franc, Sangiovese, Spätburgunder, Syrah, St. Laurent
Lagen: Burgweg, Im großen Garten (alle Großkarlbach), Kapellenberg, Kirschgarten, Steinbuckel (alle Laumersheim), Kreidkeller, Saumagen, Steinacker (Kallstadt), Kreuzberg, Schwarzer Herrgott (Zellertal)
Mitglied im VDP seit: 2008

Unter folgenden Link erfahren Sie mehr über das Weingut Philipp Kuhn.

Die Familie von Philipp Kuhn besitzt eine alte Winzertradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurück reicht. In Laumersheim, einer kleinen Gemeinde im Weinanbaugebiet der Pfalz ist der Betrieb zu Hause. Nach schwerer Krankheit seines Vaters übernahm Philipp Kuhn den Familienbetrieb 1992 mit gerade einmal 20 Jahren. Seitdem ist er hauptverantworltich für die weinbau- und kellerwirtschaftlichen Geschicke des Gutes. Dabei orientiert er sich an einem frankophilen, durchgegorenen und trockenen Weinstil. Das Verhältnis roten zu weißen Rebsorten beträgt dabei ungefähr jeweils die Hälfte. Alle Weine werden grundsätzlich trocken ausgebaut. Nur in besonderen Jahrgängen findet man auch einmal eine kleine Menge Süßweine im Sortiment. Bei Philipp Kuhn besitzt der nachhaltige Weinbau einen hohen Stellenwert. Dies stellt er auch als stellvertretender Vorsitzender im Verein für nachhaltigen Weinbau Fair´n Green unter Beweis. Seit 2008 ist das Weingut Philipp Kuhn Mitglied im VDP.

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