Lageder, Alois

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Lageder, Alois

Die Geschichte der Familie Lageder beginnt im italienischen Bozen im 19. Jahrhundert. Johann Lageder übernimmt im Jahr 1823 die Wagnerei, in der er über Jahre angestellt war und beginnt nebenbei mit Wein zu handeln. Nach dessen Tod 1855 übernimmt sein ältester Sohn die Wagnerei und sein Jüngster, Alois Johann den Weinhandel. Dieser baut den Weinhandel aus und erwirbt die ersten Weinberge. Unter dessen Sohn Alois II. und vor allem unter Enkel Alois III. wächst das Familienunternehmen stetig weiter. Bis in den Bombennächten des Zweiten Weltkrieges die Kellerei in der Altstadt von Bozen fast vollständig zerstört wird. Im Jahr 1959 wird sie am Stadtrand wieder neu aufgebaut. Vier Jahre später stirbt Alois III. und seine Witwe Christiane Rössler übernimmt zusammen mit den beiden Töchtern Wendelgard und Magdalena das Weingut.

Keine einfache Aufgabe für die drei Frauen, da sie von einem Tag auf den anderen plötzlich mitten im Betrieb stehen und in der männerdominierten Branche überall auf Vorbehalte stoßen. Wendelgard heiratet im Jahr 1969 den erfahrenen Kellermeister und Önologen Luis von Dellemann, welcher auch direkt die Verantwortung für die Produktion übernimmt. Im Jahr 1975 übernimmt dann nach Wirtschaftsstudium und Weinbauausbildung der 24jährige Alois IV, der beim Tode von seinem Vater Alois III erst zwölf Jahre alt war, das Familienweingut. Unterstützt von seiner Schwester Wendelgard und von seinem Schwager, beginnt Alois IV damit, das Weingut neu zu positionieren, indem er das ungenutzte Potential seiner Heimat mit einem strikten Qualitätskurs aufgreift. So kauft er weitere Weinberge hinzu und setzt auf innovative Methoden der Weinbereitung. 1996 baut er in Margreid eine Hightech Kellerei, die zum Vorreiter für einen Boom moderner Architektur im In- und Ausland wird. Heute werden 50 Hektar familieneigene Weinberge in biologisch-dynamischer Anbauweise bewirtschaftet.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Weingut Alois Lageder.

Die Weinberge der Familie Lageder in Margreid, Kurtatsch, Tramin und am Kalterersee umfassen in etwa 50 Hektar und werden biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Die Lage Lindenburg in Bozen und die Lage Krafuss in St. Michael Eppan werden zur Zeit ebenfalls umgestellt. Des Weiteren bezieht die Familie Trauben von Vertragswinzern, so dass noch einmal eine Fläche von rund 110 Hektar hinzukommt. Etwa ein Viertel dieser Fläche wird ebenfall biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Da Südtirol eine bunte Vielfalt an verschiedenen Lagen, Böden und Kleinklimazonen bietet, besitzt die Region die idealen Voraussetzungen für hoch individuelle Terroirweine.

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