Sekt Rosé Brut Reichsrat von Buhl

€ 19,90* € 26,53/l*

Degustationsnotiz:
In einem ganz zarten Rosa mit violetten Reflexen fließt der Sekt Rosé Brut von Reichsrat von Buhl ins Glas. Beerige Aromen von Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Kirsche werden begleitet von Noten frischer Kräuter, Minze und Brioche. Im Mund sehr saftig, breit, tief, mundfüllend, mit zarter Würze und dezenter Mineralität. Schönem Spiel aus Fruchtsüße und Säure. Sehr frisch und mit einer ultrafeinen Perlage. Insgesamt sehr ausgewogen, nobel und elegant. Das lange Finale mit noch einmal mit beeriger Frucht und feiner Würze.

Anmerkung:
Dieser Rosé, welcher mit der traditionellen Flaschengärung hergestellt wird, ist ein reinsortiger Spätburgunder. Die Lese findet selektiv per Hand statt. Die Trauben müssen bei der Lese gerade schon reif sein, aber noch nicht zu viel Säure verloren haben. Das Ausgangsmaterial soll möglichst wenig Zucker- und Alkoholpotential besitzen, jedoch genügend Säure, um die Frische im Wein zu bewahren. Ganztraubenpressung mit Stengel und größter Vorsicht, so dass die Kerne nicht verletzt werden. Nur ein kurzer Kontakt des Mostes mit der Schale für die zarte Farbe. Das Resul­tat ist ein sehr puris­ti­scher Grund­wein, der kei­ne Bit­ter­stof­fe, aber viel Schmelz besitzt. Dieser Frucht­schmelz gibt dem Sekt eine natür­li­che Süße, die ihn har­mo­nisch macht und die Säure natürlich abpuffert. Ein Vorgehen wie es in der Champagne üblich ist. Etwa sechs Monate nach der Lese erfolgt die Abfüllung auf die Flasche. Nach weiteren 13 Monaten auf der Hefe wird der Sekt degorgiert. Der Aufstieg des VDP-Weinguts Reichsrat von Buhl zu einem der besten Sekt-Hersteller des Landes begann 2013, als man Mathieu Kauffmann als Kellermeister verpflichtete. Dieser war zuvor zwölf Jahre lang Kellermeister bei Bollinger in der Champagne und galt dort als einer der bekanntesten Champagnermacher des Landes. Als der gebürtige Elsasser in die Pfalz wechselte, nahm sein neuer Arbeitgeber viel Geld in die Hand: Investitionen in neue Pressen und Fässer, erneuerte fleißig Rebanlagen, baute eine eigene Halle für Sekt und schaffte tausende von Gitterboxen an, in denen die Schaumweine über mehrere Jahre reifen können. Trotz des Abgangs von Kauffmann im Sommer 2019 präsentiert sich das Weingut strukturell gut gewappnet für die Zeit danach. Zudem konnte man mit Julien Meissner ein hoffnungsvolles Winzertalent an Board holen, der den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterführen soll.

Speisenempfehlung:
Passt am besten als Aperitif, zu fruchtigen Desserts oder Schokolade.

Eigenschaften

Inhalt:
0,75 l
Rebsorte(n):
Spätburgunder
Alkoholgehalt:
12,0 %vol
Trinktemperatur:
7-8
Weingut:
Reichsrat von Buhl
Anbauregion:
Pfalz - Deutschland
Herkunftsland:
Deutschland
Allergene:
Enthält Sulfite
Verschluss:
Sektkorken
Weinart:
Rosé
Geschmack:
Brut
Hersteller/ Abfüller/ Importeur:
Reichsrat von Buhl - Weinstr. 18-24 - 67146 Deidesheim
EAN:
4055506311422
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Reichsrat von Buhl

Das Weingut Reichsrat von Buhl zählt seit der Gründung im Jahr 1849 durch Franz Peter Buhl zum Kreis der renommierten Weingüter Deutschlands. Legendär sind die Zitate Bismarcks („Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer.“) und Mendelssohn Bartholdys („Aber wer nicht bei Herrn Buhl gewesen ist, der weiß nicht, was Forster Riesling hernieden ist.“). Zahlreiche Auszeichnungen pflastern den langen Weg des Gründungsmitglieds des VDP. Heute bewirtschaftet Reichsrat von Buhl etwa 58 Hektar, wobei 87 Prozent mit Riesling bestockt sind.