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Landerer3 Artikel


Über das Weingut:

Das Weingut Landerer wurde im Jahr 1989 von Karin und Thomas Landerer gegründet. Angefangen mit 6 Hektar wurden schrittweiße weitere Flächen hinzugewonnen. Die heutige Gesamtfläche liegt bei etwa 18 Hektar. Eigentlich ist das Weingut ein landwirtschaftlicher Mischbetrieb, da neben den Weinreben noch weitere vier Hektar an Obstanlagen existieren. Die Früchte werden in der hauseigenen Brennerei zu Obstbränden weiterverarbeitet. Aber der Schwerpunkt liegt definitiv auf dem Weinbau. Seit dem Tod von Thomas leitet Karin das Weingut gemeinsam mit Sohn Johannes, der bereits im Jahr 2013 nach bestandener Ausbildung zum „Staatlich geprüfter Techniker für Weinbau und Oenologie“ an der Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg und nach verschiedenen Aufenthalten in Deutschland und Italien (zum Beispiel bei Manincor in Südtirol) in den Familienbetrieb eingetreten ist.

Region:

In Niederrotweil, einem Ortsteil von Vogtsburg im Kaiserstuhl, im Südosten Baden-Württembergs, westlich von Freiburg im Breisgau, liegt das Weingut Landerer. An den Hängen des südlichen Kaiserstuhls sind die Winter mild und die Anzahl der Sonnenstunden hoch. Mit einer Jahresmitteltemperatur von etwa 12 Grad zählt die Region zu den wärmsten Deutschlands. Neben den günstigen klimatischen Bedingungen für den Weinanbau gedeihen am Kaiserstuhl auch Mandelbäume, Kakteen, Südfrüchte und sogar verschiedene Palmenarten. Ebenso findet man seltene Tiere wie Bienenfresser, Gottesanbeterinnen oder Smaragdeidechsen.

Lagen und Geologie:

Die Weinberge befinden sich in den drei Oberrotweiler Lagen Eichberg, Henkenberg und Käsleberg. Die Böden im Kaiserstuhl sind vor allem vom Vulkangestein geprägt, welche mit einer Schicht Löss überzogen sind. Ein sehr fruchtbarer Untergrund, ideal für die Burgunder-Sorten. Der Kaiserstuhl zählt zu den wärmsten Regionen in Deutschland. Durch die so genannte burgundische Pforte strömen die mediterranen Winde direkt ins Rheintal.

Rebsorten:

Wie in anderen badischen Betrieben, stehen vor allem die Burgunder-Sorten im Fokus: Grauburgunder, Weissburgunder und Spätburgunder. Aber auch mit Chardonnay, Riesling, Sauvignon Blanc, Muskateller und Müller-Thurgau entstehen im Hause Landerer wunderbare Weissweine. Zudem werden geringe Mengen an Cabernet Sauvignon angebaut.

Im Weinberg:

Bereits Thomas Landerer setzte auf ökologisch nachhaltigen Weinanbau. Sohn Johannes, geprägt vom Aufenthalt beim Südtiroler Vorzeigebetrieb Manincor, führte die ökologische Bewirtschaftung noch einmal auf ein neues Niveau. Dabei steht die Qualität immer an erster Stelle. Nach der Blüte wird ausgedünnt, es wird auf Ertragsreduktion gesetzt und vollkommen auf chemischen Dünger verzichtet. Die Lese findet selektiv per Hand statt.

Im Keller:

Da die Kellerräume im eigenen Weingut in Niederrotweil zu klein geworden sind, hat Johannes vor kurzem weitere Kellerräume im neun Kilometer entfernten Königsschaffhausen angemietet. Dort liegen vor allem seine Barriques und Holzfässer für den Ausbau der Rotweine. Die Weine werden zum Teil in Holzfässern und zum Teil im Edelstahlstahl ausgebaut. Es wird sanft gepresst und auf eine schonende Vergärung unter kontrollierten Temperaturen gesetzt. Durch Ruhephasen sollen die Weine ihren besonderen Charakter entwickeln können.

Steckbrief:

Inhaber: Karin und Johannes Landerer
Weinbau: Johannes Landerer
Kellermeister: Johannes Landerer
Region: Baden
Ort: Niederrotweil
Rebfläche: 18 Hektar
Produktion: 140.000 Flaschen
Rebsorten: Riesling, Weissburgunder, Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Muskateller, Müller-Thurgau, Spätburgunder, Cabernet Sauvignon
Lagen: Eichberg (Oberrotweil), Henkenberg (Oberrotweil), Käsleberg (Oberrotweil)

Hier erfahren Sie mehr über das Weingut Landerer.


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