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Portugieser4 Artikel


Der Portugieser ist eine alte rote Rebsorte, die ihren Ursprung im heutigen Slowenien hat. Sie ist nach dem Spätburgunder und dem Dornfelder die am dritthäufigsten angebaute Rotweinrebsorte in Deutschland. Die Anbaufläche liegt bei etwa 3.000 Hektar, dies enspricht zirka drei Prozent der deutschen Rebfläche. Vor allem in der Pfalz, Rheinhessen, Württemberg und an der Ahr ist sie zu finden. Die Sorte stellt geringe Ansprüche an Boden und Lage. Allerdings weniger für feuchte und schwere Böden geeignet. Auch mit nährstoffarmen Sandböden kommen die Reben gut zurecht. Treten keine Schäden durch Winterfröste ein, gilt der Portugieser als wüchsig und ertragssicher. Die Trauben reifen früh und können als Qualitätswein mitunter schon in der ersten Septemberhälfte geerntet werden. In der Farbe meist in einem hellen Rubinrot. Die Rebsorte besitzt nicht zu viel Tannin und Gerbstoffe und entwickelt sich schnell, so dass er bereits im Frühjahr gut zu trinken ist. So wird er nicht nur als Rotwein, sondern auch häufig als Rosé ausgebaut. Im Alkohol meist leichter als andere Rotweine. Insgesamt ist er ein unkomplizierter, angenehmer, vollmundiger, süffiger und frischer Alltagswein. Der erfrischende Charakter wird durch die belebende Säure verstärkt. In der Nase meist verhalten und auf der Zunge mit Aromen von roten Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Sauerkirschen und gerne mit einer dezenten Pfeffernote. Der Portugieser kann bei vielen Gerichten ein genügsamer Essensbegleiter sein, zudem hat gerade der Weißherbst als Sommerwein viele Freunde.



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